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| "Teil�ffnung nur ein erster Schritt" | |||
Gesch�ftsstelle |
HNA-Artikel vom 21. Mai 2002 | ||
| Der Grundsatzbeschluss des Northeimer Stadtrates, die
Fu�g�ngerzone in ihrem Westteil als Einbahnstra�e wieder zu �ffnen, ist gefasst.
Gleichzeitig soll eine Befragung der B�rger zum Thema stattfinden. Was der
Stadtmarketing-Verein zur Teil�ffnung sagt, erfuhr HNA-Redakteur Axel G�decke in einem
Interview mit dem Stadtmarketing-Gesch�ftsf�hrer Rainer Hesse.
Wie bewerten Sie denn den Beschluss des Rates, erst die Fu�g�ngerzone zu �ffnen und dann die B�rger zu befragen? Hesse: Das hat uns schon verwundert, denn jetzt wird viel Geld durch die Einleitung des Umwidmungsverfahrens ausgegeben. Es entstehen Verwaltungskosten. Im Falle einer R�cknahme des Beschlusses waren die umsonst. Ist die B�rgerbefragung eine Farce, wie einige Ratsmitglieder betonten? Hesse: Eine B�rgerbefragung ist nat�rlich grunds�tzlich immer zu begr��en. In diesem Falle bringt sich die Politik jedoch wirklich in eine problematische Situation. Warum? Hesse: Wenn die B�rger sich mit gro�er Mehrheit daf�r aussprechen, alles so zu belassen, wie es ist, der Stadtrat dann trotzdem das Verfahren zur Teil�ffnung weiter laufen l�sst, dann tr�gt das nicht unbedingt dazu bei, das Vertrauen in die Politik zu st�rken. Diese B�rgerbefragung ist tats�chlich nicht mehr als eine einfache Meinungsumfrage - ohne Rechtswirkung. Der Stadtrat muss sich nicht daran halten. Noch andere Bedenken gegen die Befragung? Hesse: Ja, das Thema ist viel zu komplex, als dass man es, wie f�r eine solche Befragung notwendig, auf wenige Fragen vereinfachen k�nnte. Zudem erreicht man damit nur die wahlberechtigten Northeimerinnen und Northeimer. Somit bleiben alle anderen Kunden au�en vor. Das ist wenig demokratisch. Kritiker der getroffenen Ratsentscheidung sagen, dass mit der �ffnung des Westteils der Fu�g�ngerzone der attraktivste Abschnitt oder der Teil mit dem urbansten Leben zerst�rt wird. Hesse: Das sehen wir anders. Eine wirklich urbane Qualit�t mit Au�engastronomie hat sich in der Breiten Stra�e-Ost entwickelt, nicht jedoch auf dem M�nsterplatz, der ja jetzt ge�ffnet werden soll. In dem geplanten Abfluss des Autoverkehrs �ber die Kurze Stra�e sehe ich ebenfalls keine Probleme. Da m�ssen auch keine Auslagen der Gesch�fte zur�ckgebaut werden. Wer das fordert, fordert Unsinn. Und wie sieht es mit dem Argument aus, dass die Wohnungseigent�mer des neu gebauten Ratshofes gegen den pl�tzlichen Durchgangsverkehr an ihrer Anlage vorbei zu Gericht ziehen k�nnten? Hesse: Hier bedarf es sicherlich fr�hzeitiger Gespr�che mit dem Hausrat des Ratshofes. Ob eine Klage �berhaupt m�glich ist, halte ich f�r zweifelhaft. Wie soll es jetzt aus Sicht des Stadtmarketings-Vereins weitergehen mit der Northeimer Bummelmeile? Hesse: Jetzt wird mit der Teil�ffnung im Westen ein erster Schritt gemacht. Damit sind 50 Prozent dessen, was wir uns vorstellen, geschafft. Was die H�ndler als notwendig ansehen, ist eine S�d-Nord-Querung von der Wieterstra�e am Marktplatz vorbei in Richtung M�hlenstra�e. Der Marktplatz hat aufgrund seiner Gr��e wenig urbanes Leben entwickelt. Hier muss man sich einfach Gedanken machen, w�hrend der Nicht-Marktzeiten Kurzzeit-Parkpl�tze zu schaffen. Andere St�dte haben uns das schon vorgemacht. Mit diesem Schritt w�ren wohl die anderen 50 Prozent unserer W�nsche erreicht. Also fordern Sie doch nicht unbedingt die �ffnung auf der gesamten L�nge der Fu�g�ngerzone? Hesse: Na ja, der Westteil, sprich: Verkehr �ber M�nster und Abfluss �ber Kurze Stra�e, und die S�d-Nord-Querung am Markt entlang sind ein Kompromiss, mit dem viele Einzelh�ndler leben k�nnten. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der HNA Northeimer Neueste Nachrichten. www.hna.de
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� Stadtmarketing Northeim e.V. 2002 |
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